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genau weiß, wo sich ein Teilchen aufhält, beschreibt man es meistens
durch eine Gauß-Kurve. Und wenn es zwei Möglichkeiten gibt, wo das
Teilchen am wahrscheinlichsten anzutreffen ist, nimmt man zwei
Gaußkurven: |
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Geht man mit dieser
Beschreibung in den Phasenraum für die zwei Möglichkeiten (x,xs), so
sieht das in der klassischen Welt so aus: Zwei Gauß-Glocken auf der
Diagonalen x = xs (Dichtematrix). |
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In
der Quantenwelt kommen noch zwei Glocken dazu, die auf der Nebendiagonale
liegen: Das Teilchen interferiert mit sich selbst. Allerdings kann es das
in der klassischen Welt meistens nicht lange, weil die Kohärenz
zerfällt.
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Es gibt noch andere Phasenräume, zum Beispiel (x,p). In
der klassischen Welt kann man die Breiten dx und dp der
Wigner-Verteilungen beliebig vorgeben.
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In der
Quantenwelt gilt dx*dp > h > 0 |
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Aber die Quantenwelt hat noch mehr Überraschungen
parat: Die Zustände interferieren!
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Egal
wie gut man das Teilchen lokalisiert - es interferiert: |
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Und
wenn man nun h beliebig klein macht? Dann sollte man doch von der
Quantenwelt in die klassische Welt kommen und diese Interferenzen los
werden?
Sieht nicht so aus: Die Unschärfe wird kleiner, aber
die Interferenz wird größer...
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How
long does it take?
Aber die Natur sorgt selbst dafür, dass wir unsere
klassische Welt wahrnehmen - meistens jedenfalls. Schon bei recht kleinen
Massen verschwindet die Interferenz bei Raumtemperatur sehr schnell:
Dekohärenz der Wellenfunktion.
'Moderne
Physik mit Maple'
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